Krupnik ist eigentlich ein traditioneller Honig-Likör, welcher vor allem in Polen und Litauen populär ist. Es gibt allerdings in der Zwischenzeit auch einen Wodka, der auf diesen Namen hört. Den guten Tropfen findet man in der Zwischenzeit auch in so manchem deutschen Supermarktregal, weshalb wir nun zum Test schreiten.

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Tradition im Vordergrund

Wie bereits das Design der Flasche vermuten lässt halten sich die Überraschungen im Fall von Krupnik ganz klar in Grenzen. Es handelt sich um einen klassischen polnischen 40%er auf Basis von Roggen. Die Flasche tut ihren Dienst, ist für unsere Begriffe aber recht unspektakulär gehalten. Was soll’s? Für den Preis unter 15 Euro kommt es ohnedies mehr auf den Inhalt an.

Keine klare Entscheidung

Dieser kann sich allerdings nicht so ganz zwischen Charakter und Neutralität entscheiden. Wodka auf der Basis von Roggen zeichnet sich für gewöhnlich durch einen charakteristischen Eigengeschmack aus, der im Falle von Krupnik aber möglichst neutralisiert wird. Das passt irgendwie nicht so ganz zum Charakter des Alkohols. Zwar ist noch eine leichte Roggennote erkennbar, aber wir würden uns mehr Mut zur Richtung wünschen. Daher bleibt es letztlich bei den drei vergebenen Sternen. Krupnik ist ein Wodka mit respektablen inneren Werten, den man auch gerne mischen darf. Die großen Offenbarungen kann der Pole aber nicht bieten.

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