Dieser Wodka hat eine besonders lange Reise hinter sich: 42° Below wird 42° unter dem Äquator hergestellt. Er ist in gut sortierten Fachläden und Wodkabars zu bekommen und wird in unzähligen verschiedenen Varianten hergestellt. Wir haben uns die pure Variante besorgt und können schon jetzt verraten, es gibt einiges zu erzählen.

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Guter Wodka, gute Geschichte

Die Geschichte eines Wodkas ist fast so wichtig wie der Inhalt. Im Fall von 42° Below haben sie daraus sogar ein Buch gemacht, welches den Titel “Every bastard says no.” trägt. Kurz und unspektakulär geht es dabei um Geoff Ross, welcher Ende der 1990er Jahre seine unsterbliche Liebe zu Wodka entdeckt und aus seiner Passion einen Beruf macht. Die Passion endet schließlich, als er 2008 seinen Augapfel an den Konzern Bacardi verkauft, dem unter anderem auch die Marke Grey Goose gehört. Naja, offensichtlich ist Liebe doch käuflich.

Harmonisch, aber nicht charakterlos

War da nicht noch was dazwischen? Aber ja, der Wodka. Offen gestanden haben wir uns von 42° aufgrund des großartigen Marketings nicht zu viel erwartet. Aber der Wodka funktioniert wunderbar in jeder Lebenslage. Man kann ihn pur genießen, da er sanft ist, ohne jeglichen Eigengeschmack vermissen zu lassen. Andererseits ist er aber auch sehr gut für Cocktails geeignet, da er sich nicht zu stark in den Vordergrund drängt. Ja, er ist nicht billig. Aber die 30 bis 40 Euro sind gut investiert in einen Wodka, der konsequent seinen eigenen Weg geht.

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