Die Sache mit dem Wodka in der Flasche mit Schädelform scheint ein absoluter Renner zu sein. Wer dafür aber nicht um die 40 Euro oder mehr ausgeben will, der kann sich auch in Oberfranken umsehen. Dort soll es nämlich einen “Captain” geben, der, ganz untypisch für Piraten, nicht auf Rum sondern auf Wodka steht.

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(Kein) Akademiker

Die Destillerie Dr. Gerald Rauch hat ihre Heimat in Marktredwitz. So gesellt sich dieser Wodka unter die bunte Riege der bayerischen Destillate, welche wir hier schon getestet haben. Während die anderen Vertreter aber großteils im Premiumsegment angesiedelt sind, gibt sich Captain’s Spirit ganz bodenständig. Die Flasche in Schädelform ist ganz lustig. Ansonsten ist aber alles einfach und locker gehalten, was sich auch im Preis um die 10 Euro für den halben Liter widerspiegelt.

Süß und bekömmlich

Was beim Test des Inhalts auf Anhieb auffällt ist, dass der Geschmack für einen Wodka fast schon zu lieblich ist. Hier ging es ganz klar darum ein Getränk zu schaffen, dass sich einfach gut trinken lässt. Das ist zunächst sympathisch, für den wahren Wodkakenner aber ein bisschen zu einfach. Es war für uns nicht nicht möglich herauszufinden, ob der Wodka aus Weizen oder Kartoffeln hergestellt wird. Die Süße im Geschmack würde letztere Hauptzutat nahe legen. Insgesamt ist der Wodka empfehlenswert für Parties und gemeinsame Abende, an die man sich immer wieder gerne erinnert.

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