Österreich hat in Sachen Wodka mehr zu bieten, als manch einem bewusst sein mag. Die lange Tradition des Destillierens in dem Land hinterlässt auch in unserem Lieblingsspirituosensegment Spuren, vor allem im Premiumbereich. Seit einigen Jahren hat sich Puriste Vodka, welcher von Alois Kracher und Leo Hillinger kreiert wurde, etabliert. Er hat es vor allem auf die Gastronomie abgesehen. Wir testen, was Puriste kann.
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Minimalistisches Design

Das beste an Puriste ist aus unserer Sicht das Design der Flasche. Es handelt sich um Minimalismus in Volledung, welcher den gehobenen Anspruch und die Reinheit der Marke unmissverständlich zu verstehen gibt. Das gefällt, passt wunderbar und macht den Preis von rund 40 Euro auch nachvollziehbar.

Wandler zwischen den Welten

Geschmacklich gibt es keinen Zweifel daran, dass die Zutaten hochqualitativ sind. Der sechsfach destillierte Wodka kann sich aber nicht so ganz entscheiden, was seine Mission ist. Will er jetzt einfach sehr mild sein, oder vielleicht doch etwas Charakter an den Tag legen? Man weiß es nicht und das Geschmacksbild führt einen einmal in die eine, dann wieder in die andere Richtung. Deshalb empfehlen wir Puriste eigentlich mehr als Luxusgeist für den Cocktail, denn als Shot. Und deshalb bekommt Puriste auch nur 4 statt der möglichen 5 Sterne. Er ist gut, aber nicht hunderprozentig rund.

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