Ukrainka bezeichnet sich selber als die nationale Marke des Landes. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Wodkamarken Personen oder Städten gewidmet wird. Meistens ist dies sogar ein gutes Zeichen. Ob dies im Falle von Ukrainka auch so ist und wir einen nationalen Meister entdecken?

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Keine Gefangenen

In unserem Test haben wir eine der hochwertigsten Varianten gewählt. Die Platinum Version ist dennoch nicht (mit Preisen unter 15 Euro) unverschämt teuer. Das ziemlicht gute Preis-/Leistungsverhältnis ist grundsätzlich eine Stärke der Ukrainer, die der Wodkaliebhaber schätzt, dem es mehr auf Inhalt als Glanz und Gloria ankommt. Leider gilt das auch für die Vorliebe für einen sehr seltsamen und irgendwie komisch wirkenden Plastikverschluß mit Drehmechanismus. Dies soll wohl die Dosierung des Getränkes als Shot erleichtern, nervt aber oft und ist mitunter unzuverlässig.

Der große Knall bleibt aus

Was ist in der Flasche? Ein qualitativ ordentlicher Weizenwodka, der aber leider so unspektakulär wie preiswert ist. Wir mögen den Ukrainer zwar, aber in Punkto Sanftheit und Harmonie gibt es bessere Landsmänner, die zudem nicht wesentlich mehr kosten. Wir erkennen die Leistung von Ukrainkas wohlwollend an und ja, gerade angesichts des moderaten Preises kann man ihn von Zeit zu Zeit einem herkömmlicheren Produkt vorziehen. Eine dauerhafte Liebe wird aus der Affäre aber nicht werden. Davor ist das Gesamterlebnis ein bisschen zu einfach.

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