Unseren heutigen Wodka, Ursus Vodka, findet man meist in den Niederlanden, etwa in Groningen. Dabei hat Ursus ein bewegte Geschichte, die viel weiter oben im Norden beginnt als man zunächst erwarten würde. Ein Bär mit Geschichte also.

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Isländisches Rezept

Nach isländischem Rezept wurde Ursus bis 2006 in Hoorn in den Niederlanden hergestellt. Eine Literflasche findet man im Fachhandel für um die 15 Euro. Ursus wurde 2004 vom Getränkekonzern Diageo übernommen, welcher seinen Sitz in London in Großbritannien hat. Es handelt sich um einen klassischen Weizenwodka, der eher durch seine Masse als durch seine Klasse zu überzeugen vermag. Darauf verweist auch das sehr funktionelle Design der Flasche. Lifestyle steht hier an zweiter Stelle. Es geht vielmehr um den Inhalt.

Keine Experimente

Ursus Vodka sollte in erster Linie als Wodka zum Mixen verwendet werden, denn in dieser Funktion macht er sicherlich die beste Figur. Geschmacklich ist er betont neutral, wobei der Alkoholgehalt von 40% nicht unterschätzt werden sollte. Der Genuß in Maßen ist aber ohnedies immer anzuraten. Wer einen Wodka braucht der ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet um am Wochenende seine Freunde für eine Party einzuladen, der darf hier ohne weiteres zugreifen. Geschmacklich und qualitativ geht das in Ordnung, große Erlebnisse bleiben aber aus. Als Wodkaliebhaber darf man sich ruhig auch woanders umsehen.

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