Italien gehört definitiv nicht zu den typischen Wodkaländern. Immer wieder aber wundert sich der Nord- bzw. Mitteleuropäer darüber, was nicht alles jenseits des Brenners hergestellt wird. In unserem heutigen wird es sogar wortwörtlich “gebrannt”: Wie schlägt “StravinskyWodka im Test?

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Italoschnaps

Hergestellt wird Stravinsky von der ItalCoral Gesellschaft, welche seit 1951 allerlei Spirituosen in der Nähe von Rom herstellt. Wer dieser Tage einen italienischen Supermarkt besucht wird zwar eine eher begrenzte Auswahl an Wodka finden, Stravinsky ist aber mit fast an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dabei. Zunächst fällt das recht schlichte Design und der sehr günstige Preis auf, welcher einen einerseits erfreut, andererseits aber auch zaudern lässt.

Fusel oder guter Stoff?

Allerdings gibt es wenig zu befürchten. In der Flasche findet sich ein sehr neutraler und klarer Wodka, der einen zwar nicht vom Hocker reissen wird, aber seinen Dienst tut. Exzellenz sieht anders aus, aber Stravinsky hält, was die Aufmachung verspricht. Da muss man sich für nichts schämen oder entschuldigen. Kleiner Tipp: Wenn man die Flasche in das Tiefkühlfach legt und dort einen Zeit lang belässt, beginnt der Wodka zu gefrieren. Die Flasche sollte aber nicht brechen, da zu viel Alkohol enthalten ist. Dann erhält man als Result eine Art “klares Wodkasorbet”, welches gemixt in einem Cocktail in der Hitze des italienischen Wetters ganz interessant sein kann.

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