Fast jedes Lebensmittel besitzt ein mehr oder weniger natürliches Ablaufdatum. Nach dem Ablauf sind diese Lebensmittel nur noch bedingt zu genießen. Doch wie sieht es im Alltag mit alkoholischen Getränken aus? Wenngleich man bei Spirituosen davon ausgeht, dass diese geschmacklich nicht verfallen, so lohnt es sich, einen detaillierteren Blick auf das Thema zu werfen. Denn auch Wodka unterliegt solchen Gesetzen.

Oft genug sammelt sich im Laufe der Jahre eine persönliche Alkoholsammlung in den eigenen vier Wänden an. Später fragt ihr euch dann, ob ihr das entsprechende Getränk überhaupt noch genießen könnt oder nicht. Allgemein sei gesagt, dass Wodka kein Verfallsdatum besitzt. Durch den hohen Alkoholgehalt kommt es im Prinzip zu keinerlei Abbauerscheinungen.

Alkohol konserviert und schützt

Wodka ist also auch nach einigen Jahren noch genießbar, der Alkohol baut sich nicht ab. Voraussetzung ist natürlich, dass die Flasche an sich nicht beschädigt ist. Auch solltet ihr darauf achten, dass der Wodka nicht offen gelagert wird. Sollte die Flasche nicht fest verschlossen sein, können sowohl Geschmack, als auch Alkohol recht schnell an Prägnanz verlieren.

Es empfiehlt sich vor dem intensiven Genuss eine kleine Riech- bzw. Schmeckprobe. Vor allem bei geschmacklichen Zusätzen zum Wodka kann es Veränderungen geben. Wenn euch hier beim Testen eine leicht säuerliche Note auffällt, dann gilt es, eventuell die Finger davon zu lassen. Ansonsten sorgt der sehr hohe Alkoholgehalt von Wodka dafür, dass sich keine schädlichen Bakterien und andere Kulturen innerhalb der Flasche bilden. Dadurch ist der Wodka auch zu einem späteren Zeitpunkt noch genießbar.