Seit jeher gibt es unter Wodka-Liebhabern und Experten die Frage nach der Qualität bestimmter Wodka-Sorten. Ein wichtiges Streitthema ist dabei der Konflikt zwischen klarem und eingefärbtem Wodka. Längst gibt es im Handel nämlich nicht mehr ausschließlich die klare Variante der beliebten russischen Spirituose. Welche Variante schmeckt allerdings besser?

Fruchtige Extras – die eingefärbten Wodkas

Egal, ob rot, grün, gelb oder schwarz – Wodka gibt es längst in allen Formen und Farben. Und jede Variante überrascht dabei mit einem recht eigenen Geschmack. Der zugegebene Farbstoff hat dabei nicht nur einen optischen Effekt. Auch geschmacklich orientiert er sich an bestimmten Früchten und bietet auf diese Art und Weise interessante Geschmackserweiterungen. So basiert roter Wodka meist auf Basis von Beeren oder Kirchen. Gelber Wodka nutzt hingegen häufig Zitrone als Grundlage. Bei schwarzem Wodka sind es hingegen Johannisbeeren oder Lakritze, welche für den Geschmack suchen. Inzwischen gibt es fast nichts, was nicht mit Wodka angereichert ist. Dennoch solltet ihr darauf achten, ob das Getränk im kein auch immer noch Wodka ist oder nicht schon längst ein Mischgetränk. Das erkennt ihr unter anderem am Alkoholgehalt. Wodka sollte mindestens 37 Volumenprozent Alkohol besitzen. Viele der angepriesenen ‚Wodkas‘ besitzen dann aber bei der Färbung deutlich geringere Prozent.

Nicht besser, nur anders


Eine eindeutige Antwort für das Pro und Kontra von eingefärbtem Wodka gibt es hingegen nicht. Es ist auch schwer, klaren mit eingefärbtem Wodka zu vergleichen. Natürlich dürft ihr bei letzterem keinesfalls den edlen und puren Geschmack von Wodka erwarten. Vielmehr erweitern die eingefärbten Spirituosen den Geschmackskosmos von Wodka noch einmal um ein Vielfaches und fügen neue spannende Facetten hinzu. Das schmeckt dann natürlich weder besser, noch schlechter, sondern einfach nur anders. Wenn ihr eine bevorzugte Geschmacksrichtung habt, die ihr gern mit Wodka verknüpfen wollt, dann testet diese doch einfach einmal.

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