Wer an die Alpen oder Bayern denkt, der wird zunächst wohl kaum an Wodka denken. Allerdings wird seit 2012 in Hausham am Schliersee von der traditionsreichen Destillerie Lantenhammer ein Wodka namens Bavarka hergestellt und vertrieben. Es handelt sich also offensichtlich um Tradition gepaart mit dem Mut zum Neuen, was für sich genommen immer lobenswert erscheint.

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Die äußeren Werte

Selten gelingt es einem Hersteller sein Produkt so gelungen und stilvoll zu verpacken wie im Falle des Bayernwodkas. Die Flasche von Bavarka mit dem Berg im Logo wirkt äußerst hochwertig und ist ein Hingucker – selbst wenn man sie nicht als Andenken an den edlen Tropfen für immer behalten wird wollen. Das Premium- bzw. Luxusgefühl ist allerdings angesichts der gut 40 Euro, welche für eine Flasche fällig sind, angemessen. Überhaupt setzt die Erscheinung die Latte für den Geschmack recht hoch.

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Die inneren Werte

Bavarka wird aus deutschen Kartoffeln hergestellt. Diese sympathische Tatsache verleiht dem Getränk eine etwas süßere Note als man es von Wodka aus Roggen oder Weizen gewohnt ist. Der Geschmack ist allerdings nicht so ausgeprägt wie beim britischen Chase Potato, was per se auch in Ordnung ist. Leider fehlt es Bavarka aber etwas an der vom Wodkaliebhaber so sehr geschätzten Reinheit und Sanftheit im Geschmack. Hier kann bzw. sollte noch nachgebessert werden.

Das Fazit

So charmant der Bayer auch daherkommt, so eindeutig muss letztlich festgestellt werden, dass Bavarka einfach einen Ticken zu teuer ist für das, was geboten ist. Sicherlich, es ist eine Rarität mit Charakter. Aber die starke Konkurrenz im Wodkauniversum lässt den Konsumenten besser zu anderen Destillaten greifen, was letztlich zwar schade, aber gerechtfertigt ist.

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