Ein weiterer Vertreter der ukrainischen Destillationskunst ist Sotka Premium. Von Sotka hatten wir etwa bereits Kelich Mudrosti getestet und für hervorragend befunden. Es stellt sich also die Frage, was von diesem veredelten Weizengewächs zu halten ist. Eine weitere positive Überraschung?

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Nerviger Verschluß

Das schlimmste gleich am Anfang: der Verschluss der Flasche verfügt auch hier – wie bei Kelich Mudrosti – über einen Drehmechanismus aus Kunststoff. Nicht immer funktioniert das gut, weshalb die an und für sich edel gestaltete Flasche zu einem beinahe unüberwindbaren Hindernis werden kann. Wenn die Kappe auf dem Verschluß aus irgendwelchen Gründen nicht sofort nachgibt muss man sich andere Wege einfallen lassen, um an den Inhalt zu kommen.

Ordentlich im Geschmack, aber nicht mehr

Einmal in den Genuß des guten Tropfens gekommen, kommt man zum Schluß, dass Sotka zweifelsohne ein ordentlicher Wodka der gehobenen Klasse ist. Für ca. 15 bis 20 Euro erhält man einen harmonischen und klassischen Vertreter seiner Gattung, der gut bekömmlich ist. Pur wie als Cocktail funktioniert das wunderbar. Im Vergleich zu Kelich Mudrosti erscheint der Geschmack aber weniger harmonisch, obwohl beide Marken ihren gemeinsamen Hersteller nicht verbergen können.  Sotka Premium erscheint letztlich aber ein bisschen einfacher und durchschnittlicher zu sein. Angesichts der unglaublichen Markenvielfalt unter den Wodkas fällt es daher im Ergebnis schwer, Sotka Premium vorbehaltslos zu empfehlen. Nicht, dass man etwas falsch machen könnte, wenn man ihn erwirbt. Aber wahre Liebe fühlt sich anders an.

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