Vodka wird heutzutage aus vielen verschiedenen Zutaten gebrannt und destilliert, darunter die Klassiker Weizen, Kartoffel und Roggen. Aber auch aus Weintrauben, Molasse und mittlerweile sogar Sojabohnen oder Reis. Im Grund reicht eine stärkehaltige Pflanze aus, um den Fermentationsprozess auszulösen, der für die Produktion von Vodka nötig ist. Doch schmeckt man einen Unterschied? Und gibt es einen Grund eine Sorte zu bevorzugen?

Kenner bevorzugen die klassischen Sorten

Als Vodka erstmals hergestellt wurde, verwendete man für ihn den reichlich zur Verfügung stehenden Roggen. In den Ländern Polen und Russland herrschte im 14. und 15. Jahrhundert nämlich ein Überfluss an diesem Getreide. Statt es verkommen zu lassen, wurde es fermentiert und zu Alkohol gebrannt. Im kalten Winter diente dieser gut zum warmhalten. Nachdem die noch ertragreichere Kartoffel aus der neuen Welt importiert wurde, begann man auch Kartoffeln für die Herstellung von Vodka zu verwenden und in neuerer Zeit kamen schließlich auch so exotische Pflanzen wie Mais und Reis als Rohstoffe hinzu. Unter den Vodkas aus Getreide werden jedoch die klassischen Sorten aus Weizen und Roggen als qualitativ hochwertiger angesehen.

Man schmeckt den Unterschied



Woraus ein Vodka gewonnen wurde, kann man tatsächlich schmecken, auch wenn der Herstellungsprozess von Vodka auf eine möglichst große Geschmacksneutralität hinzielt. Vodka aus Roggen schmeckt sehr weich und mild und leicht süß und gilt noch immer als der beste, dicht gefolgt von Weizen. Vodka, der aus Kartoffeln hergestellt wurde ist stärker im Geschmack und insgesamt auch süßer. Kartoffel-Vodka gilt ebenfalls als ein Klassiker und als qualitativ hochwertiger als Vodka aus anderen Rohstoffen. Kenner betrachten den ebenfalls häufig zu findenden Vodka aus Molasse gegenüber den getreide- und Kartoffelsorten als minderwertiger, wobei es auch auf den einzelnen Hersteller ankommt. Er ist süßer als die klassischen Vodkasorten. In jüngerer Zeit haben sich zudem einige Vodkasorten, die aus Weintrauben hergestellt werden einen guten Namen gemacht.

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