Heerführer, Könige und Komponisten stehen immer wieder Pate für Wodkas. Antonín Dvořák war ein böhmischer Komponist, welcher von 1841 bis 1904 lebte und besonders für die Komposition seiner neun Sinfonien. Ob er beim Komponieren hin und wieder gerne Wodka getrunken hat wissen wir nicht. Allerdings gibt es in jüngster Zeit einen Wodka, der auf seinen Namen hört und sein Bild trägt.

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Ein seltener Gast

Außer in Prag bzw. Tschechien wird man diesen Wodka wohl nur schwer finden. Er wird in Tschechien von einer uns nicht näher bekannten Brennerei hergestellt. Die Flasche ist äußerst aufwendig verziert ohne dabei jedoch zu übertreiben. Vor allem gefällt uns, dass der Tscheche auch preislich auf dem Boden bleibt. Mehr als umgerechnet ca. 20 Euro werden bei dem Kauf dieses qualitativ anmutenden Wodkas nicht fällig. Da übertreiben anderen ganz außerordentlich. Auch deswegen empfehlen wir zuzugreifen, sofern sich die Gelegenheit ergeben sollte.

Gut komponiert

Geschmacklich gefällt dieser Wodka durch seine harmonische und qualitativ gelungene Darstellung. Er hat einen Hauch von Charakter, ohne dabei der Milde gänzlich abzuschwören. Man könnte ihn gut mixen, aber dafür ist er fast zu schade. Deshalb empfehlen wir eigentlich ihn pur in guter Gesellschaft zu trinken und dabei den Klängen des Komponisten oder anderen interessanten Geschichten zu lauschen.

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